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Historical Background
Written by Administrator
Sunday, 05 May 2013 20:04
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Historischer Hintergrund:

 

Die ersten Bögen können auf 10-11.000 Jahre rückdatiert werden. Hier wurden Pfeilfragmente von den damaligen Rentierjägern in der Nähe von Hamburg gefunden. Die Pfeile waren aus Kiefernspaltholz, als Spitzen wurden Feuersteine verwendet die eine gewisse Grundschärfe mit sich brachten. Durch die aufwendige Machart dieser gefunden Relikte vermutet man das diese Werkzeuge schon in einem fortgeschrittenem Stadium gewesen sein müssen. Der älteste Bogen der gefunden wurde und auch als dieser identifiziert wurde ist ca. 8000 Jahre alt und wurde in Dänemark gefunden.

Der Ausgangsort der Ersten Bögen ist allerdings unbekannt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich viele verschiedene Formen der Pfeilspitzen, je nach Land, Region, Klima und Einsatzzweck. Pfeil und Bogen zogen so gut wie in jedes Land ein, bis auf die australischen Kulturen, diese fanden dort keinen Verwendungs­zweck und wurden somit auch nicht weiterentwickelt. In Europa entwickelte sich der einteilige Holzbogen mit „normal“ langen Pfeilen so wie die Meisten ihn auch kennen. In den Urwaldgebieten und deren Einwohnern entwickelten sich die Pfei­le für die Jagd im Urwald, die Pfeile waren hier wesentlich länger fast Speerartig. Bei den Reitervölkern Asiens entwickelten sich Kompositbögen aus Holz und Horn die kleiner waren und somit ideal vom Rücken des Pferdes geschossen wurden konnten. Diese Bögen hatten ein wesentlich höheres Zuggewicht als die der Urwaldeinwohner.

Ein großer Fortschritt fand bei den nordamerikanischen Prärie-Indianern statt. Bevor sie beritten waren nutzten sie sehr lange Bögen mit extrem kurzen Sehnen. Des weiteren fertigten sie viele verschiedene Bögen an. Hier wurde unterschieden in: Jagdbogen und KriegsbogenDie Bögen die zum Kampf genutzt wurden hatten meistens ein höheres Zuggewicht als die der Jagd da hier die Pfeile über längere Strecken fliegen mussten. Zu dem wurde nachgewiesen, dass es unterschiedliche Bogentypen je nach Wildart gab.

Quelle: Philipp Blaicher: Wissenschaftliche Arbeit: Die waidgerechte Jagd 

Last Updated on Sunday, 05 May 2013 20:12